Geht das nicht ein bisschen weit?

Ich gebe dazu, wenn ich nach der Arbeit vor dem Computer ein wenig Entspannung finden möchte, werde ich oft abgelegten gestört von Lärm und meine mit Menschen. Entweder außerhalb der Wohnung meint jemand, gerade jetzt den Rasen mähen zu müssen oder Telefonanrufe reißen mich aus der Entspannung. Doch was ein 23-jähriger Deutscher gemacht hat, als seine Freundin ihn Videospielen nervte, geht doch ein wenig zu weit. Einfach KO Tropfen ins Wasser gerührt und die Freund schlafen gelegt und dann erst nur eine schöne Runde gezockt. Dabei frage ich mich, ob das möglich eine Lösung mit Weitblick war. Immerhin wacht das Mädchen ja auch irgendwann wieder auf und ist dann sicherlich nicht sehr angetan von der Konfliktlösung ihres Partners. Auf lange Sicht dann wohl doch eher die anstrengender Lösungsvariante.

Sind meine Daten online wirklich sicher?

Als Computerbenutzer der sich auf der Höhe der Zeit befindet, benutze ich natürlich schon seit Jahr und Tag die Cloud Dienstleistungen im Internet, um meine Daten zu sichern und überall zugänglich zu machen. Das Ganze hat viele Vorteile: ich kann von überall auf meine wichtigen Daten zugreifen und es kann mir nicht passieren, dass ich zum Beispiel auf dem Laptop eine wichtige Datei nicht habe, und warten muss bis ich wieder zu Hause bin um zum Beispiel eine wichtige Arbeit ausführen zu können.

Allerdings gibt es da auch immer wieder Streitereien wegen der Privatsphäre. Das ganze kann sowohl absichtlich als auch unabsichtlich passieren. Die zwei Szenarien möchte ich kurz aufzeigen.

Also zuerst einmal ist es ja durchaus möglich, dass entweder das Unternehmen selber, welches die Dienstleistung anbietet, in den Dateien herumschnüffelt, als auch dass sie die Daten an Dritte weitergeben. Das kann aus nachvollziehbaren Gründen passieren, wie zum Beispiel an eine Regierungsbehörde die auf der Suche nach Straftätern ist. Aber das Argument, man hat ja nichts zu verstecken, wenn man sich nicht schuldig gemacht hat den kann ich nicht folgen. Aber das ist ja nur die eine Seite der Medaille.

Denn was mir neulich passiert ist, das lässt mir die Haare auf dem Rücken zu Berge stehen. Plötzlich habe ich in dem Account eines meiner Cloud Dienstleistungen Dateien gefunden, die mir überhaupt nicht gehören! Ganz offensichtlich wurden da online gespeicherte Informationen eines anderen Benutzers für mich zugänglich gemacht. Ob das ganze nun ein dummes Versehen war oder hier eine starke Fehlerquelle im Programmcode versteckt ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Doch diese Situation hat mir vor Augen geführt, dass immer und jederzeit meine Daten zufällig mit anderen Benutzern geteilt werden könnten. Das hat mich schon etwas erschreckt, denn was passiert wenn zum Beispiel wichtige Firmeninformation auf einmal in die falschen Hände geraten? Was ist wenn Passwörter oder Ähnliches, die ich vielleicht zu Sicherheit online gespeichert habe plötzlich an jemanden fallen, der damit Unheil anrichten kann? Seitdem dies passiert ist, bin ich nicht nur dazu übergegangen, sensible Informationen doch lieber nur lokal zu speichern und zur Not auf einem USB Stick mit mir herum zu tragen. Ich habe auch grundsätzlich darüber nachgedacht, mit wie viel blindem Vertrauen wir unsere Daten überhaupt in dritte Hände geben.

Gottesanbeterinnen in Deutschland

Statt eine Meldung über aussterbende Tierarten gibt es hier einmal eine gute Neuigkeit: das bekannte und beliebte Insekt der Gottes Anbieterinnen feiert offenbar auch ihren Einzug in die deutschen Länder. Ursprünglich stammt sie aus Afrika und hier in Europa kennt man sie allerhöchstens aus Filmen, Reportagen oder Bilder rein, doch das erstaunliche Tier, das sich auf raubtierhafte Art und Weise Nahrung fängt, könnte auch bald zum heimischen Stadtbild gehören.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zum ersten Mal von den Gottes Anbieterinnen erfuhr. Ich war noch ein kleiner Junge und wurde von meinem Onkel mitgenommen in einen aktuell Kunde Museum, in der es allerlei Kuriositäten über die Natur und die Wissenschaften zu erfahren gab. Für ein Kind war es natürlich ein Paradies, denn welcher junge liebt es nicht, diverse Tierskelette, Aquarien, Reptilien, Ameisenfarmen Hummeln und anderes Zeug kennen zu lernen? Doch einen besonderen Platz in meinem Herz hat die Gottes Anbieterinnen mit ihrem besonderen Jagdtrieb errungen.

Ausgestreckt hält sie die kleinen Fangarme zum Himmel, die mit Widerhaken versehen sind umso ihre ahnungslose Beute einzufangen. Sie muss wirklich lange stillhalten, denn welche Fliege oder welcher Wohn würde sich denn freiwillig einen solchen Raubtier nähern? Zweifellos keins. Doch in 1 Sekunde oder besser gesagt einen Sekundenbruchteil ist es dann geschehen, sie springt schlagartig nach vorne und packt ihre ahnungslose Beute zwischen den klauen und zieht sie zu sich ran. Damit ist der Fang gemacht und der Magen schon bald gefüllt.

Das ist eine weitere Neuigkeit, die wir hierzulande begrüßen können genauso wie die Rückkehr der Wölfe, die für lange Zeit als vertrieben oder ausgestorben in den heimischen Wäldern galten. Geflohen waren sie offenbar vor allem nach Polen oder anderen westlichen europäischen Nachbarländern, in denen noch weite Abschnitte des Landes ungerodet und fernab der Zivilisation sicher vor Jäger waren.