Der dunkle Forst Kap1 (pt5)

Rizzean litt weniger unter der Anspannung , seine züge wurden immer dämonischer , von seinen

engelartigen Gesichtzügen war fast nichts mehr zu erkennen.

Man meinte sogar manchmal spitze Eckzähne erkennen zu können .

Seine Blaue Haut schimmerte in der dunklen Nacht sein Haar wehte anmütig durch die Lüfte .

Viel mehr Kraft schien von diesem Wesen auszugehen , gleich nachdem sie aus der Zelle geflohen waren und durch die Lande jagten .

Diumond ging stolzen Schrittes voran , weniges seines Aussehens glich noch dem eines Ghatahans , eines Gigglings , wie einige Graellern oder Betaner spöttisch zu ihren Bündnisspartnern sagten .

Seine züge glichen den eines Raubvogels , weise aber doch hart und scharf.

Diumond wusste das sie klein und untersetzt waren. Das war nicht immer so gewesen, denn einst waren die Ghatahner mächtige Krieger gewesen, die unter ihren Verbündeten bewundert wurden, teils wegen ihrer muskolösen Körper, teils wegen ihrem Mut und ihrer Größe.

Doch als sich immer mehr Ghatahner in den Wäldern niederließen und dem Krieg und der Ehre abschworen, erzürnten sie ihren Kriegsgott Harschnar. Harschnar verstümmelte dieses einst so prächtige Volk, sodass dieses nur ein Schatten seiner Selbst war. Der Bann sollte jene Treffen die vor Ruhm und Mut flüchteten. Jeder der sich dem Kampf stellte und wie seine Ahnen durch die lande zog um Glohreiche Schlachten zu schlagen, jenem wurde seine Kraft väterliche Kraft zurückgegeben, obwohl Harschnar schon lange nichtmehr lebte, traf der Fluch die jungen Generationen unvermindert hart wie die ursprünglich Bestraften. Sollte das Amulet des Forstes wiedergefunden werden, wäre der Fluch aufgehoben, denn das Amulett würde dem Volk der Ghathaner eine so riesige Triebkraft verleihen, das sie nicht anders könnten, als ihrer Natur nachzukommen.

Die Ghathaner hatten viele Namen ,denn sie hatten wenig Ähnlichkeit mit den Völkern die um sie

herum siedelten .

Gaek und Haerk trotten lustlos nebeneinander her , Gaek immer noch voller Zorn auf die Mörder seines Bruders , Haerk war , je weiter sie gen Norden gereist waren immer stärker und stolzer im Anlitz .

 

 

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