Auch Windows 10 kennt wieder Abkürzungen

Pünktlich zum Wechsel des Betriebssystems von Windows 9 auf Windows 10 gibt es wieder viele informative Artikel im Internet die einen darüber beraten wie man als Nutzer des neuen Betriebssystems Zeit sparen kann und auch Nerven schonen kann. Es handelt sich natürlich um die Abkürzungen über bekannte Tastaturbefehle die es einem erleichtern, im Betriebssystem hin und her zu springen und wichtige Anwendungen zu öffnen oder zu schließen.

Dazugekommen sind eigentlich gar nicht viele Neuigkeiten, Cortana und die Spieleleiste sind einmal ausgenommen, denn die gab es ja in der vorhergegangenen Version noch nicht und sind neu dazugekommen womit sie jetzt erstmalig zur Verfügung stehen. Allerdings lassen sich auch alle anderen alten Tastaturbefehle wir nutzen. Spracheingabe könnte funktionieren, indem man Begriffe wie Hochzeit Location in das Mikrofon eingibt.

Ich finde es interessant, dass vor allem über solche Features berichtet wird und nicht über die Tatsache, dass Windows 10 mehr denn je den Nutzer ausspioniert und seine Daten mehr oder weniger ungefragt an die Konzernzentrale weiterleitet wo sie dann entweder bearbeitet oder dritte geteilt wird. Natürlich erzählt man uns, dass auch in den vorangegangenen Versionen von Microsoft Softwareprodukten bereits technische Einrichtungen aktiv waren, die bestimmte personenbezogene oder Nutzer spezifische Daten gesammelt haben. Insofern solle es also kaum eine Neuigkeit im neuen Betriebssystem geben.

Ich finde alleine die Tatsache dass man darauf verweist, man habe früher bereits spioniert und ungefragt Daten aus meinem Computer herausgeholt und deswegen sei der neue Verstoß ja überhaupt nicht schlimm haarsträubend und erwidert mich zutiefst an doch leider kann ich kaum etwas dagegen tun. Ich könnte jetzt natürlich ein Randgruppen Betriebssystem benutzen das ich bisher nicht verstehe und mit dem ich mich bisher nicht beschäftigt habe, nur um es der Datenkrake zu zeigen. Natürlich würde ich deiner viel Zeit und Nerven investieren, wenn nicht sogar finanzielle Mittel um mich mit dem neuen alternativen System vertraut zu machen. Das würde mir genauso gegen den Strich gehen und ich bin ja ein bequemer Mensch, weshalb ich wahrscheinlich früher oder später trotzdem zu Windows 10 greifen werde, alle meine Kritik mal in den Wind geschlagen.

Dennoch sollte man sich als Benutzer des neuen Systems so seine Gedanken machen ob das so seine Richtigkeit hat, ob man dagegen demonstrieren möchte und ob man auf jeden Fall die entsprechenden Funktion versuchen will zu deaktivieren. Alle Funkwellen deaktivieren wird man wohl nicht mehr können, das habe ich bereits gelesen, doch die wichtigsten Daten Sammelwerkzeuge kann man manuell deaktivieren wenn man sich in den Datenschutz Bereichen umschaut.